Test Kaffeemaschine Graef Contessa ES1000

Testbeginn der Graef Contessa am 11.03.2017. Erste Eindrücke sind gut!

Wir haben die Contessa (Übersetzt aus dem Italienischen mit Gräfin) bewust nicht in den Verkaufsladen Dießen gestellt, sondern in unser Büro. Damit ist sichergestellt, dass a) genaue Verbrauchsmessungen (Energieverlust) stattfinden können und b) die Siebträgermaschine des öfteren in den Stromsparmodus geht.

Erster Eindruck beim Auspacken und die erste Inbetriebnahme:

Angekommen ist die Maschine auf einer kleinen Palette - supersicher verpackt (allerdings mit erheblichen Speditionskosten / des Herstellers)! Eindruck Verpackung: SUPERSICHER - Note 2 wer kein großen Keller hat die Verpackung aufzuheben

Auspacken: Natürlich durch die Neugierde in weniger als 5 Minuten.

Gebrauchsanweisung: Sehr übersichtlich - Step by Step erklärt - auch die Inbetriebnahme ist simpel. Note: 1

Inbetriebnahme: Der Wasserfilter ist bereits im Tank integriert - also Wasser aufgefüllt - Siebträger (Einer) dran uns los!
Dauer 3 Minuten.

SPANNUNG: Ist sie wirklich so schnell? Nach ca. 4 Minuten war die Aufheizphase vorbei!???? Fingertest an der (massiv wirkenden Brühgruppe): Noch nicht die gewünschte Temperatur. Also mal etwas Wasser (mit dem manuellen Hebel) durchlaufen lassen. Und siehe da - Fingertest bestanden (ohne ernsthafte Verbrühung des Zeigefingers!). DAUER: Keine 6 Minuten - TOLL

Der erste Espresso mit Standardeinstellung Nuova Simonelli-Mühle Grinta  - 8.5 Gramm und dem Numero1

Lacht uns nicht aus: Es hat auf Anhieb eine perfekte Extraktion gegeben. Cremabildung genial (Tasse 30ml Füllmenge war bereits vorgewärmt). Dauer der Extraktion zwar etwas schnell für meinen Geschmack (ca. 19 Sekunden) - das Geschmackserlebnis dafür richtig gut. Erster Espresso Note 2 (weil Note 1 sind wir echt sparsam).

Was uns gleich aufgefallen ist: Der Manometer (Brühdruck) ging über die empfohlenen 8-9 Bar Brühdruck deutlich hinaus. Angezeigt wurden 12 Bar! Die Frage ist hierbei, ob die Vibrationspumpe (sehr leise übrigens) mit dem verbauten Manometer richtig kompatibel ist - sprich ob der Druck effektiv am Brühkopf / Dusche wirklich so hoch war. Egal - Ergebnis war ja OK.

Dennoch etwas feiner gemahlen - an der einstellbaren Präinfision gespielt - etwas länger um den Espresso besser vorzufeuchten (gutes Deutsch) - und zweiter Espresso: Ich war wirklich beeindruckt - Kam raus wie Öl. Perfekt.

Dann kam der Cappuccinotest: Vorab möchte ich sagen, dass ich gerne so ein wenig Latte-Art mache und sonst eher an einer WCC-Maschine (Nuova Simonelli T³) arbeite. Kosten über 12.000 Euro und daher nicht so richtig für einen Vergleich geeignet.

Erster Eindruck: Es dauert 2-3 Sekunden bis der Thermoblock richtig Dampf macht - und etwas weniger als von besagten Profi-Maschinen gewohnt. Gleichwohl konnte ich nach wenigen Sekunden die Milch zum Rollen bringen und anschließend an meinem Latte-Art-Herz üben  ;-)

Note: 2- (Verglichen mit Boilermaschinen und einiges an Dampfdruck und Volumen). 

Fazit nach dem ersten Test: Energieverlust ist DEUTLICH geringer als bei einer (kleinen) eingruppigen Zweikreismaschine. Dadurch,  dass die Contessa nach 30 Minuten in den Stromparmodus wechselt (gemessen an einer FritzBox mit FritzDect200 ca. 3 Watt) werden gegenüber dem Test mit der Nuova Simonelli und 10 Stunden Betrieb pro Tag ca. 200 Euro an Strom per Jahr eingespart.

Die versprochene Aufheizzeit von 5 Minuten ist absolut realistisch und richtig gut in meinen Augen

Die Dampflanze ist für den Hobby-Barista noch in Ordnung und mit etwas Eingewöhnung sogar gut. Test bestanden.

Der angezeigte Pumpendruck bei frisch gemahlenem Espresso (8.5 Gramm bei Durchlaufzeit von ca. 19 Sekunden) erscheint mir mit ca. 12-13 Bar zu hoch. Egal, das Ergebnis in der Tasse ist prima.

Zubehör: Tamper ist hochwertig; die beiden Siebträger (einer und zweier) aus Edelstahl sind relativ leicht - sinnvoll wenn einer von drei Thermböcken die Brüheinheit schnell auf Temperatur bringen sollen; das Milchaufschäumkännchen hätte ich nicht erwartet (und taugt). Das Blindsieb (Gummiprofen) wird in den Zweier gesteckt und erfüllt seinen Zweck. Note 1-

Aktuell und nach ersten Testläufen GESAMTNOTE Graf Contessa: 1-2

Nachtrag: Wer STROM SPAREN WILL ist mit der Contessa wirklich gut aufgehoben! Kann aber beteuten ein paar Minütchen zu warten.

Wer hingegen egal zu welcher Zeit (also auch Ausschaltzeit der Maschine) seinen Espresso SOFORT haben möchte - sollte die Anschaffung dieser sonst wirklich guten Siebträgermaschine überdenken.

Wir werden dem Hersteller vorschlagen, die Abschaltautomatik über die Programmierung abzuschalten oder zumindest mit anderen Abschaltzeiten (60/90/180/360 Minuten) zu versehen!

 

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Test Kaffeemaschine Graef Contessa ES1000

Testbeginn der Graef Contessa am 11.03.2017. Erste Eindrücke sind gut!

Wir haben die Contessa (Übersetzt aus dem Italienischen mit Gräfin) bewust nicht in den Verkaufsladen Dießen gestellt, sondern in unser Büro. Damit ist sichergestellt, dass a) genaue Verbrauchsmessungen (Energieverlust) stattfinden können und b) die Siebträgermaschine des öfteren in den Stromsparmodus geht.

Erster Eindruck beim Auspacken und die erste Inbetriebnahme:

Angekommen ist die Maschine auf einer kleinen Palette - supersicher verpackt (allerdings mit erheblichen Speditionskosten / des Herstellers)! Eindruck Verpackung: SUPERSICHER - Note 2 wer kein großen Keller hat die Verpackung aufzuheben

Auspacken: Natürlich durch die Neugierde in weniger als 5 Minuten.

Gebrauchsanweisung: Sehr übersichtlich - Step by Step erklärt - auch die Inbetriebnahme ist simpel. Note: 1

Inbetriebnahme: Der Wasserfilter ist bereits im Tank integriert - also Wasser aufgefüllt - Siebträger (Einer) dran uns los!
Dauer 3 Minuten.

SPANNUNG: Ist sie wirklich so schnell? Nach ca. 4 Minuten war die Aufheizphase vorbei!???? Fingertest an der (massiv wirkenden Brühgruppe): Noch nicht die gewünschte Temperatur. Also mal etwas Wasser (mit dem manuellen Hebel) durchlaufen lassen. Und siehe da - Fingertest bestanden (ohne ernsthafte Verbrühung des Zeigefingers!). DAUER: Keine 6 Minuten - TOLL

Der erste Espresso mit Standardeinstellung Nuova Simonelli-Mühle Grinta  - 8.5 Gramm und dem Numero1

Lacht uns nicht aus: Es hat auf Anhieb eine perfekte Extraktion gegeben. Cremabildung genial (Tasse 30ml Füllmenge war bereits vorgewärmt). Dauer der Extraktion zwar etwas schnell für meinen Geschmack (ca. 19 Sekunden) - das Geschmackserlebnis dafür richtig gut. Erster Espresso Note 2 (weil Note 1 sind wir echt sparsam).

Was uns gleich aufgefallen ist: Der Manometer (Brühdruck) ging über die empfohlenen 8-9 Bar Brühdruck deutlich hinaus. Angezeigt wurden 12 Bar! Die Frage ist hierbei, ob die Vibrationspumpe (sehr leise übrigens) mit dem verbauten Manometer richtig kompatibel ist - sprich ob der Druck effektiv am Brühkopf / Dusche wirklich so hoch war. Egal - Ergebnis war ja OK.

Dennoch etwas feiner gemahlen - an der einstellbaren Präinfision gespielt - etwas länger um den Espresso besser vorzufeuchten (gutes Deutsch) - und zweiter Espresso: Ich war wirklich beeindruckt - Kam raus wie Öl. Perfekt.

Dann kam der Cappuccinotest: Vorab möchte ich sagen, dass ich gerne so ein wenig Latte-Art mache und sonst eher an einer WCC-Maschine (Nuova Simonelli T³) arbeite. Kosten über 12.000 Euro und daher nicht so richtig für einen Vergleich geeignet.

Erster Eindruck: Es dauert 2-3 Sekunden bis der Thermoblock richtig Dampf macht - und etwas weniger als von besagten Profi-Maschinen gewohnt. Gleichwohl konnte ich nach wenigen Sekunden die Milch zum Rollen bringen und anschließend an meinem Latte-Art-Herz üben  ;-)

Note: 2- (Verglichen mit Boilermaschinen und einiges an Dampfdruck und Volumen). 

Fazit nach dem ersten Test: Energieverlust ist DEUTLICH geringer als bei einer (kleinen) eingruppigen Zweikreismaschine. Dadurch,  dass die Contessa nach 30 Minuten in den Stromparmodus wechselt (gemessen an einer FritzBox mit FritzDect200 ca. 3 Watt) werden gegenüber dem Test mit der Nuova Simonelli und 10 Stunden Betrieb pro Tag ca. 200 Euro an Strom per Jahr eingespart.

Die versprochene Aufheizzeit von 5 Minuten ist absolut realistisch und richtig gut in meinen Augen

Die Dampflanze ist für den Hobby-Barista noch in Ordnung und mit etwas Eingewöhnung sogar gut. Test bestanden.

Der angezeigte Pumpendruck bei frisch gemahlenem Espresso (8.5 Gramm bei Durchlaufzeit von ca. 19 Sekunden) erscheint mir mit ca. 12-13 Bar zu hoch. Egal, das Ergebnis in der Tasse ist prima.

Zubehör: Tamper ist hochwertig; die beiden Siebträger (einer und zweier) aus Edelstahl sind relativ leicht - sinnvoll wenn einer von drei Thermböcken die Brüheinheit schnell auf Temperatur bringen sollen; das Milchaufschäumkännchen hätte ich nicht erwartet (und taugt). Das Blindsieb (Gummiprofen) wird in den Zweier gesteckt und erfüllt seinen Zweck. Note 1-

Aktuell und nach ersten Testläufen GESAMTNOTE Graf Contessa: 1-2

Nachtrag: Wer STROM SPAREN WILL ist mit der Contessa wirklich gut aufgehoben! Kann aber beteuten ein paar Minütchen zu warten.

Wer hingegen egal zu welcher Zeit (also auch Ausschaltzeit der Maschine) seinen Espresso SOFORT haben möchte - sollte die Anschaffung dieser sonst wirklich guten Siebträgermaschine überdenken.

Wir werden dem Hersteller vorschlagen, die Abschaltautomatik über die Programmierung abzuschalten oder zumindest mit anderen Abschaltzeiten (60/90/180/360 Minuten) zu versehen!

 

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Graef ES1000 CONTESSA Espressomaschine PID Graef ES1000 CONTESSA Espressomaschine PID
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